Oldtimerclub Stolberg e.V. im ADAC

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Fahrtbericht: Tour d' Eifel - MSC Höfen 04.07.2021     Text: Frank Kutsch              Bilder: Rolf Dieter Koch

Nun steht sie endlich an: Unsere erste Fahrt als Teilnehmer im Corona-Jahr 2021. Für uns im OC-Stolberg eine stressige Zeit, da wir uns genau zwischen 2 Ausfahrten befinden - die 3. Kupferstädter Classic Tour grade mal ein paar Wochen hinter uns und die 1. Kupferstädter Sommer Tour nur noch 4 Wochen hin. Da kommt die Tour d‘ Eifel jetzt genau richtig, um mal auf andere Gedanken zu kommen und die tolle Arbeit der anderen Vereine genießen zu können.  

Mit sagenhaften 14 Teams traten wir an. Das war schon eine großartige Sache. Also auf nach Höfen. Das Wetter stimmte und wir waren gespannt auf das, was da auf uns zukommen sollte. Schon bei der Einfahrt in das kleine Höfen standen die Zuschauer am Straßenrand und begrüßten die Teilnehmer - super Atmosphäre. Wir waren etwas früh und parkten am Ortsausgang, um die ein oder anderen Teams schon bei der Vorbeifahrt nach dem Start anzufeuern.  

Dann kam unsere Startzeit näher und es ging Richtung Vereinshalle. Die freundlichen Helfer nahmen uns in Empfang und versorgten uns mit Bordunterlagen und Lunchpaketen - alles top organisiert und sehr gut ausgesucht. Nachdem wir alles sortiert und das Rallyeschild angebracht hatten, gings an die erste technische Prüfung: Licht vorne war OK, es ging zum Start.  

Neu für uns war ein Bordbuch, in dem die Fahraufträge in Textform vorhanden waren. Am Anfang ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber schon nach 3 Aufträgen hatte mein Sohn Tim alles im Griff. Es ging sofort in Höfen zur Sollzeitprüfung: In 18 Sek. einmal um den Baum. Ging so, da hätten wir bei unseren Lichtschrankentrainings mal lieber selbst etwas mehr geübt 😉. Aktennotiz: Beim nächsten Mal sind wir Teilnehmer.  

Dann gings ab in die Eifel und es wurden grüne Weilerschilder und Rindviecher in Form von Verkehrsschildern notiert. Die nächste Prüfung war ein Fragebogen, der beantwortet werden musste: Tja, da waren die alten Hasen unter den Teilnehmern weit vorne. Der Fahrzeughersteller „Fafnir“ war uns tatsächlich nicht bekannt - und dabei steht ein Auto von ihnen in unserer Vereinslocation - Museum Zinkhütter Hof - au weia, das hätte man wissen müssen, setzen Sechs.  

Zum Glück wussten wir, dass 1901 das erste Autorennen durch Monschau ging und hatten nicht alles falsch angekreuzt.  

Weiter gings nach Kall. Dort mussten wir eine kleine Kartenaufgabe im Gewerbegebiet lösen. Lustig sah es dort aus, da min. 20 Oldtimer durch die Straßen schlichen, um die Suchbilder richtig zu notieren - dazu später mehr.  

Nach der Aufgabe suchten wir uns einen netten Parkplatz, um das reichlich und gut bestückte Lunchpaket näher kennenzulernen. Wir trafen da noch auf ein nettes Mercedes-Cabrio Team aus Eschweiler - tja, das ist genau das, was in dieser Zeit fehlt: Der Kontakt zu den anderen Teilnehmern. Wir genossen den kleinen Plausch und es ging weiter. Eine Abstandsprüfung stand an und statt der geforderten 1,35m standen wir nach 1,60m - wer unsere letzten Berichte gelesen hat weiß: Das ist ein GUTER WERT 😉

Mittlerweile wurde der Himmel schwarz und wir fuhren in ein dickes Unwetter hinein. Die Cabriofahrer unter den Teilnehmer waren fleißig damit beschäftigt die Verdecke zu schließen. „Die armen Helfer“ dachte ich noch, da wir diese Seite der Rallyes ja nun auch kennengelernt haben. Im strömenden Regen kamen wir an die technische Prüfung 2: Die Beleuchtung des Hecks wurde geprüft.  

Alles OK, es ging Richtung Ziel. Unterwegs gabs noch eine Nullzeitprüfung, die wir anständig absolviert haben. Im Ziel in Rohren wurden wir von einem Team des MSC Höfen erwartet und bekamen noch als Präsent jeder ein Whiskyglas mit dem Vereinswappen.  

Nach einem kurzem Gespräch mit anderen Teilnehmern im Ziel ging es Richtung Heimat und ans Warten auf die Ergebnisse: Unsere Bordkarte wäre fehlerfrei gewesen, hätten wir nicht einen Zahlendreher bei den OK`s im Gewerbegebiet gehabt - blöder Fehler, den wir hoffentlich nicht mehr machen, aber kann passieren, was solls. So reichte es dann zum 20. Gesamtplatz und zum 6. in unserer Klasse. Beste Klassenplatzierung unserer Teams erreichten Ralf und Nicolas Pach mit ihrem 3. Platz in der Kategorie „Youngtimer“ auf BMW 318 Ci.  

Fazit: Sehr schön ausgesuchte Strecke, sehr nette Helfer, tolles Team! Alles in Allem eine rundum gelungene Veranstaltung mit guten Wertungsprüfungen - Kompliment an die Veranstalter. Wir sind auf alle Fälle das nächste Mal wieder mit dabei! 

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